Amethyst mit Eisenoxid-Überzug © Jörg Neubert

demnächst: BRILLANT - VIOLETT - WANDELBAR Amethyst aus dem Herzen des Erzgebirges

Vom 22. Februar 2018 bis zum 25. November 2018

BRILLANT Der violette Amethyst ist seit jeher ein beliebter Schmuckstein. Der sächsische Kurfürst August der Starke entsandte Edelstein-Inspektoren, um seine Maitressen und Paläste mit den schönsten und prunkvollsten Stücken aus dem Erzgebirge auszustatten.

VIOLETT Amethyst ist die violette Varietät des Minerals Quarz. Die leicht rosa bis dunkelvioletten Farbzentren enstehen durch Eisenatome, die im Kristallgitter mittels radioaktiver Strahlung die Stelle von Siliziumionen einnehmen.

WANDELBAR Die Natur und der Mensch können den Amethyst verändern. Intensiv dem Sonnenlicht ausgesetzt, verliert der Amethyst seine Farbe. Gleiches geschieht beim Erhitzen unseres erzgebirgischen Amethysts auf über 510°C.

AUS DEM HERZEN DES ERZGEBIRGES Amethyst ist weltweit verbreitet – von Brasilien, Uruguay, Madagaskar, Russland bis nach Sri Lanka. Ein unter Sammlern weltbekanntes Vorkommen befindet sich jedoch direkt vor unserer Haustür, das Erzgebirge. Die mittelerzgebirgischen Orte Wiesenbad, Wolkenstein, Warmbad, Drebach, Falkenbach, Herold, Ehrenfriedersdorf und Geyer wurden bereits seit dem 16. Jahrhundert als Fundorte von Amethyst, Bergkristall und Marmor bekannt. Die violetten Kristalle finden sich vor allem in Hohlräumen hydrothermaler Gänge und  vulkanischer Gesteine.

Die Sonderausstellung lädt Sie ab Donnerstag, den 22. Februar 2018 auf eine faszinierende Reise in das unterirdische Gangsystem mit seinen Amethystvorkommen ein.

 




© Karin Van Couwenberg, Belgien

Glanzlichter der Naturfotografie 2017

Glanzlichter der Naturfotografie 2017
Glanzlichter der Naturfotografie 2017

Vom 30. November 2017 bis zum 14. Januar 2018

Auch in diesem Jahr werden wieder die eindruckvollsten Fotographien des internationales Fotowettbewerbs Glanzlichter der Naturfotografie 2017 gezeigt. Öffentlichkeitswirksam werden sie in der 5. Etage der Volkshochschule für alle Interessenten zugänglich sein.

Der diesjährige Sieger des Wettbewerbs heißt Marcio Cabral und kommt aus Brasilien. Mit seinem Bild „Futtersuche mit Beleuchtung“, einem mit leuchtenden Glühwürmchen übersäten Termitenhügel, der zu Futterzwecken von einem Ameisenbären heimgesucht wird.

„Für uns ein unglaubliches Ereignis sowie ein einmaliges Naturdokument und ohne Zweifel auszeichnungswert.“, meinten die Organisatoren des Wettbewerbes. Das Foto entstand nachts im Emas-Nationalpark im zentralen Savannenhochland von Brasilien.

Die Glanzlichter der Naturfotografie gibt es seit 19 Jahren. Wiederholt war die Auswahl der Fotografien sehr groß – eine Jury wählte aus 20.162 Bildern von über 1.000 Fotografen aus 35 Ländern die Siegerbilder.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Schließzeiten der Volkshochschule die Glanzlichter der Naturfotografie 2017 vom 20. Dezember 2017 bis zum 07. Januar 2018 nicht besichtigt werden können. Ab dem 08. Januar 2018 ist dies wieder möglich.

DESIGNATUR GRAFIKUNDE – 20 Jahre Design & Natur

DESIGNATUR GRAFIKUNDE – 20 Jahre Design & Natur
DESIGNATUR GRAFIKUNDE – 20 Jahre Design & Natur

Vom 30. November 2017 bis zum 14. Januar 2018

Ab dem 30. November feiert das Museum für Naturkunde seine 20 jährige Zusammenarbeit mit dem Grafikdesigner Evgeniy Potievsky.

Die Sonderausstellung DESIGNATUR GRAFIKUNDE – 20 Jahre Design & Natur lädt zum Entdecken, Erinnern und Erfreuen ein. Im Mittelpunkt der Ausstellung in der Museumsetage stehen Ausstellungsplakate und Printmedien, die der Grafikdesigner über die Jahre für das Museum für Naturkunde entworfen hat.

Die Installation vermittelt einerseits die Vielfalt der im Museum für Naturkunde präsentierten naturwissenschaftlichen Themen und andererseits verdeutlicht sie die Freude, die im Entstehungsprozess jedes einzelnen Vorhabens vom Grafikdesigner empfunden wurde. Gleichzeitig ist die Ausstellung ein Beispiel für gelebte Integration im Alltag.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von Design und Natur faszinieren.

Familienspezial

Am Sonntag, 12. November von 14 - 18 Uhr

Eine Woche vor Ende der Sonderausstellung Im Bann der Pflanzen - Die Dosis macht das Gift findet im Museum für Naturkunde ein Familientag statt. In Kooperation mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt gibt es spannende Experimente durchzuführen und knifflige Fragen zu lösen, aber auch kreative Bastelangebote in der Museumspädagogik und einen fantasievollen Liedermacher, der zum gemeinsamen singen und musizieren einlädt.

Kommen Sie mit der ganzen Familie vorbei und lassen Sie sich in den Bann der Pflanzen ziehen!

Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
Öffnungszeiten Mo, Di, Do, Fr 9-17 Uhr | Sa, So 10-18 Uhr
www.naturkunde-chemnitz.de | info@naturkunde-chemnitz.de
Tel. 0371 - 488 45 51 | Fax 0371 - 488 45 97