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Alexander Repstock (© privat)

Vortrag - Die Wurzen Caldera

Öffentlicher Vortrag im Museum für Naturkunde Chemnitz

Der Geologe Alexander Repstock von der TU Bergakademie Freiberg hält einen öffentlichen Vortrag zur Wurzen Caldera. In seinem Vortrag lädt er ein, mit ihm auf die Reise in das Gebiet zu gehen und die Tiefen eines sächsischen Supervulkansystems zu ergründen. Die vulkanischen Gesteine der Wurzen Caldera erstrecken sich heute über eine Fläche von 2.111 km² östlich von Leipzig. Vor etwa 290 Millionen Jahren befand sich diese Region auf dem Riesenkontinent Pangäa in der Nähe des Äquators. Bekanntheit erlangten einige Gesteine als Baumaterial, vor allem in dem von dem Architekten Bruno Schmitz errichteten Völkerschlachtdenkmal. Der Freiberger Wissenschaftler untersucht dieses Gebiet mit seinen faszinierenden Gesteinen. Er stellte fest, dass es sich um die Reste eines Supervulkans handelt. Dafür sprechen die geographische Verbreitung der Gesteine, die Größe der Caldera und die mächtigen Ablagerungen von extrem kristallreichen und verschweißten Pyroklastiten. Dieser Supervulkan ist in seiner Größe mit den bekannten intrakontinentalen Vulkanitkomplexen (z.B. Yellowstone) der heutigen westlichen USA vergleichbar. Vor allem der Mineralbestand des Gesteins verrät Herkunft und Tiefe des Magmenreservoirs.

Wann: am Mittwoch, den 18. Januar 2017, 18:30 Uhr

Wo: DAStietz - Museum für Naturkunde - 1. Obergeschoss

Der Eintritt ist frei!

Der Vortrag ist eine Veranstaltung des Freundeskreises des Museums für Naturkunde e. V.

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Museum für Naturkunde Chemnitz | Moritzstraße 20, 09111Chemnitz
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